Im Rahmen des diesjährigen Jugend forscht-Wettbewerbs haben Juli und Ewan, beide Kursstufe 2, neben ihren Abiturvorbereitungen den Einfluss der Wellenlänge des Lichts, der Temperatur sowie elektrischer und magnetischer Felder auf den Drehwinkel optisch aktiver Lösungen erforscht.
Ihr Ziel war es, Spezialwissen über das Themengebiet der optischen Aktivität zu erlangen. In einem eigens konstruierten Polarimeter wurden die optisch aktiven Lösungen mit monochromatischem Licht bestrahlt und die Drehwinkeländerung gemessen.
Die Versuche ergaben, dass größere Wellenlängen und Temperaturen den Drehwinkel verringern. Erstaunlicherweise zeigten elektrische und magnetische Felder mit der verfügbaren Stärke kaum messbare Auswirkungen.
Eine besondere Schwierigkeit in ihren Forschungen stellte die Kombination der anspruchsvollen Themengebiete der optischen Aktivität und der Kohlenhydrate dar, da eine Vielzahl von Effekten gleichzeitig zu beachten war.
Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag gewannen sie auf Anhieb den Regionalwettbewerb in Stauffen und qualifizierten sich somit für die Teilnahme am Landeswettbewerb. Dort mussten sie sich den zum Teil bereits mehrfach teilnehmenden Wettbewerbergruppen geschlagen geben.
Wir möchten den beiden zu diesem außerordentlichen Erfolg herzlich gratulieren!
Text: Günther Bäuerle (Projektbetreuer)
Fotos: © experimenta Heilbronn / Matt Stark photography