Am Donnerstag, dem 26.03.2026 besuchten die Schüler*innen der 9. Klassen die KZ-Gedenkstätte Dachau sowie die Ausstellung zur Weißen Rose in Ulm. Diese Exkursion wurde von Frau Blangero, Frau Stelter und Frau Held im Rahmen des Geschichtsunterrichts organisiert, um uns die schrecklichen Ereignisse der NS-Zeit greifbarer zu machen.
Die Fahrt begann am frühen Morgen. Nach etwa drei Stunden Fahrt kamen wir bei verschneitem Wetter an der Gedenkstätte an. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das ehemalige Konzentrationslager geführt. Nachdem wir das Tor mit der zynischen Aufschrift „ARBEIT MACHT FREI” durchquert hatten, ließen wir uns durch das Ausstellungsgebäude führen. Dort erfuhren wir anhand von Fakten und Daten mehr über das Ausmaß der Geschehnisse. Danach zeigte uns unser Guide wichtige Orte des ehemaligen Konzentrationslagers, zum Beispiel den Appellplatz, auf dem die Inhaftierten morgens und abends eine Stunde lang stehen mussten und gezählt wurden. Wir bekamen auch einen Einblick in eine rekonstruierte Baracke. Die Führung endete am Krematoriumsgebäude, wo wir uns die Gaskammer und die Verbrennungsöfen anschauten. Während der gesamten Führung durften wir Fragen stellen und unsere Gedanken offen teilen.
Nach der zweieinhalbstündigen Führung ging es für uns aber nicht nach Hause, denn wir besuchten noch eine Ausstellung über die Weiße Rose in der Volkshochschule Ulm. Zu Beginn wurde uns die Geschichte der bekannten Widerstandsgruppe erläutert, aber vor allem der Hintergrund für die Errichtung der Schule und der Ausstellung. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, Fragen zur Weißen Rose, zu den Geschwistern Scholl oder auch allgemein zum Widerstand in der NS-Zeit zu stellen.
Diese Exkursion war sehr lehrreich für uns denn wir hatten die Gelegenheit, Dinge zu erleben, die man sonst nur aus Geschichtsbüchern kennt. Es war ein ereignisreicher Tag, den wir niemals vergessen werden.
Text: Mathis Vandamme 9b, Bilder: Caroline Blangero


