Sprachförderung, Austauschprogramme, Auslandsaufenthalte

Kontakt: Studiendirektorin Frau Claudia Wielandt über das Schulsekretariat oder über cl.wielandt(at)gmail.com

 

Ein Aufenthalt im Ausland ist für alle Schülerinnen und Schüler eine große Chance und bringt viele Vorteile. Da ist natürlich in erster Linie die Sprache zu nennen, die man nirgends besser erlernt als im jeweiligen Land. Aber auch dort gemachte Erfahrungen und der Erwerb interkultureller Kompetzen durch einen Auslandsaufenthalt sind heutzutage von zentraler Bedeutung.

 

Der klassische Schüleraustausch im Klassenverband wird leider zunehmend schwieriger. Dies liegt unter anderem daran, dass Deutsch als Fremdsprache im Ausland eine nicht mehr so große Bedeutung hat wie noch vor wenigen Jahren. Am WBG haben wir seit Jahren Partnerschulen mit intensivem Austausch in Frankreich (Saverne und Le Mans) und in Südafrika (Kapstadt). Außerdem können unsere Schülerinnen und Schüler am Ferienaustauschprogramm des Kanton Vaud (Waadt) in der französischen Schweiz teilnehmen.

 

Über die Fahrten und Reisen, die durch die Schule organisiert und angeboten werden hinaus gibt es natürlich viele Organisationen, die Aufenthalte in der ganzen Welt anbieten. Im Gegensatz zum Schüleraustausch, der auf Gegenseitigkeit beruht, verbringt beim Auslandsaufenthalt der Schüler/die Schülerin aus Deutschland eine bestimmte Zeit im Ausland ohne dafür einen Gegenbesuch zu empfangen. Der Aufenthalt muss also bezahlt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung befürworten alle Arten von Sprachaufenthalten sehr und unterstützen gerne in allen möglichen Bereichen.

Die beste Zeit für einen Austausch

Kurzzeitige Austausche sind für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe, also Klasse 7 bis 9, gedacht. Je nach Motivation und Sprachniveau des Schülers kann ein solcher Austausch auch schon in Klasse 6 sinnvoll sein. Längerfristige Aufenthalte von mehreren Monaten oder einem ganzen Jahr sind in Klasse 9 und 10 geeignet.

Mit der Planung eines längeren Auslandsaufenthalts sollte man rechtzeitig beginnen. Ein Vorlauf von einem Jahr ist nicht ungewöhnlich.

Aufnahme eines Gastschülers

Verschiedene gemeinnützige Organisationen suchen regelmäßig Gastfamilien für Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland, besonders aus Latein- und Südamerika, die in ihrem Heimatland zum Teil deutsche Schulen besuchen. Die Zeiträume liegen zwischen einer Woche und einem Jahr. Das kann eine schöne Möglichkeit sein, erste Erfahrungen mit Gastschülern in der Familie zu machen. Bitte wenden Sie sich an Frau Wielandt, wenn Sie sich vorstellen können, eine/n Schüler/in aufzunehmen.

Sprachzertifikate

Französisch: Sprachzertifikate DELF/DALF: Die Vorbereitung für diese offiziellen Zertifikate des Centre international d'études pédagogiques findet nach Interesse und Sprachniveau als AG am WBG statt.

Englisch: Aufgrund der vielfältigen und je nach Anforderung sehr unterschiedlichen Sprachzertifikate haben wir uns am WBG entschlossen, kein zentrales Sprachzertifikat in Englisch anzubieten. Das Cambridge Certificate kann derzeit in Stuttgart am anglo-german institute abgelegt werde, www.anglo-german.com

Im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife wird in den modernen Fremdsprachen eine Niveaubestätigung nach dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) ausgewiesen.

Schüleraustausch mit Frankreich

Das Deutsch-Französische Jugendwerk bietet viele Programme mit unterschiedlicher Dauer an.

Voltaire Programm

Auf einen Blick:
Unterstützung: Kulturportfolio von 250 € und Fahrtkostenzuschuss
Programmdauer: 1 Jahr, davon 6 Monate in Frankreich (September bis Februar)
Alter: Schüler der 8. bis 10. Klasse
Berwerbungsschluss: Ende Oktober/Anfang November
Kontakt: voltaire(at)dfjw.org, Tel. 030 / 288 757 15

Brigitte Sauzay Programm

Auf einen Blick: Individueller Schüleraustausch, bei dem die Teilnehmer drei Monate in Frankreich verbringen und drei Monate einen französischen Gastschüler aufnehmen. Jeder Schüler sollte die Partnerschule mindestens sechs Wochen besuchen.
Unterstützung: Fahrtkostenzuschuss
Programmdauer: 6 Monate, davon 3 in Frankreich
Alter: Schüler der 8. bis 11. Klasse
Berwerbungsschluss: 1 Monat vor Beginn des Aufenthalts
Kontakt: sauzay(at)dfjw.org, Tel: 030 / 288 757 15

Austauschprogramm 2x8 Wochen

Auf einen Blick: Austauschpartner in den Partnerregionen Alsace, Champage-Ardenne, Haute-Normandie und Rhône-Alpes.
Kosten: Die Aufenthaltskosten im jeweiligen Gastland werden auf Gegenseitigkeit von den aufnehmenden Familien übernommen. Der Austauschschüler sollte selbst für Reisekosten und Taschengeld aufkommen.
Alter: 7. bis 10. Klasse.
Schulleben: Die Schüler besuchen mindestens sechs Wochen die Schule des Partnerschülers. Sie unterstehen dort den gleichen schulischen Regeln wie die einheimischen Schüler (regelmäßiger Schulbesuch und volle Mitarbeit im Unterricht).
Rückfragen an: Deutsch-Französische Schülerbegegnungsstätte,
Stefan Rothmund, Jahnstr. 1, 79206 Breisach,
E-Mail: austausch(at)dfsbegegnung.org,
Tel. +49 (0) 7667-906288, Fax. +49 (0) 7667-833995

Austauschprogramm 2x4 Wochen

Auf einen Blick:
Kosten: Die Aufenthaltskosten im jeweiligen Gastland werden auf Gegenseitigkeit von den aufnehmenden Familien übernommen. Der Austauschschüler sollte selbst für Reisekosten und Taschengeld aufkommen.
Dauer und Termine: Jeweils vier Wochen (in Frankreich und Deutschland), davon mindestens drei Wochen Schulbesuch im Aufenthaltsland, im zweiten Schulhalbjahr (zwischen Januar und Juli)
Alter: 8. bis 10. Klasse.
Schulleben: Die Schüler besuchen mindestens drei Wochen die Schule des Partnerschülers. Sie unterstehen dort den gleichen schulischen Regeln wie die einheimischen Schüler (regelmäßiger Schulbesuch und volle Mitarbeit im Unterricht).
Rückfragen an: Deutsch-Französische Schülerbegegnungsstätte,
Stefan Rothmund, Jahnstr. 1, 79206 Breisach,
E-Mail: austausch(at)dfsbegegnung.org,
Tel. +49 (0) 7667-906288, Fax. +49 (0) 7667-833995

Austauschprogramm 2x2 Wochen mit der Region Alsace

Auf einen Blick:
Kosten: Die Aufenthaltskosten im jeweiligen Gastland werden auf Gegenseitigkeit von den aufnehmenden Familien übernommen. Der Austauschschüler sollte selbst für Reisekosten und Taschengeld aufkommen.
Dauer und Termine: Jeweils zwei Wochen (in Frankreich und Deutschland) zur Schulzeit im Aufenthaltsland, im zweiten Schulhalbjahr (zwischen Februar und Juli). Die genauen Aufenthalte werden mit der Partnerfamilie und den Schulen abgesprochen. Beachten Sie bitte, dass die französischen Sommerferien i.d.R. bereits Anfang Juli beginnnen.
Alter: 7. und 8. Klasse aller Schularten
Schulleben: Die Schüler besuchen während der Dauer des Austausches die Schule des Partnerschülers. Sie unterstehen dort den gleichen schulischen Regeln wie die einheimischen Schüler (regelmäßiger Schulbesuch und volle Mitarbeit im Unterricht).
Rückfragen an: Deutsch-Französische Schülerbegegnungsstätte,
Stefan Rothmund, Jahnstr. 1, 79206 Breisach,
E-Mail: austausch(at)dfsbegegnung.org,
Tel. +49 (0) 7667-906288, Fax. +49 (0) 7667-833995

Individueller Austausch mit SchülerInnen unserer Partnerschulen in Saverne und Le Mans

In Klasse 9 und 10 in der deutsch-französischen Abteilung finden gemeinsam mit den Partnerschulen in Saverne und Le Mans die Bilingualen Seminare statt. Im einen Schuljahr treffen sich die SchülerInnen beider Länder an einem Ort in Deutschland, im anderen Jahr in Frankreich. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, einen individuellen Austausch mit SchülerInnen dieser Schulen zu machen. Informationen dazu gibt Frau Wielandt (cl.wielandt(at)gmail.com).

Schüleraustausch mit der französischen Schweiz

Auf einen Blick: Individueller Schüleraustausch in und um Lausanne, im Kanton Vaux (Waadt) in der französischen Schweiz.
Zeitraum: 2x2 Wochen (Osterferien und die ersten beiden Wochen der Sommerferien)
Alter: Schüler der 6. bis 9. Klasse (in Sonderfällen für längere Abschnitte in Klasse 10)

Der Schüleraustausch mit der Schweiz erfolgt in Zusammenarbeit mit ELEV, der für Sprachaustausch eingerichteten Organisation des Kantons Vaux (Waadt) und wird mit Familien in mehreren Orten des Kantons durchgeführt. Der verantwortliche Koordinator ist Herr Francois Maffli.

Der Schüleraustausch beruht auf Gegensetigikeit und erfolgt auf privater Ebene, somit gibt es keine schulische Betreuung vor Ort. Ein individueller Austausch fordert und fördert mehr als ein Gruppen- oder Klassenaustausch oder ein Ferienkurs eines gewerblichen Anbieters und ist im Vergleich dazu wesentlich preisgünstiger. Er setzt jedoch ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und Anpassungsbereitschaft der teilnehmenden Schüler voraus. Sie wohnen in Gastfamilien, die sich in Eigenverantwortung um die aufgenommenen Kinder und Jugendlichen kümmern. Ein Kontakt der Schüler während des Austausches ist nicht vorgesehen, um das "Eintauchen" in die Sprache zu verstärken. Der Austausch kann mehrere Male genutzt werde und bietet so die Chance, einen länger dauernden Kontakt zwischen den Schülern und deren Gastfamilien aufzubauen. Ein ideales Angebot für Schüler und Eltern, um in einem zeitlich überschaubaren Rahmen einen Austausch auszuprobieren, Land und Leute kennenzulernen und dabei nur wenig regulären Unterricht zu versäumen ist dieser Schülerferienaustausch.

Informationen zum aktuellen Austuaschprogramm werden im November des Vorjahres in den Französisch-Lerngruppen ausgeteilt.

Rückfragen: Frau Wielandt (cl.wielandt(at)gmail.com)

Schüleraustausch in englischsprachige Länder

Die Sprachschule "Thompson English Exeprience" aus Scarborough, GB, stellt sich ein einem Abend im WBG für die Klassen 7 bis 10 vor.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an gemeinnützigen und kommerziellen Anbietern, die Schüleraustausche, Internatsaufenthalte, Highschoolyears etc. anbieten. Wir möchten hier auf die Seite der Aktion Bildungsinformation hinweisen. Als Mitglied der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gibt sie unabhängige Informationen und Hilfestellung in Fragen der Bildung, Auslandsaufenthalte, Seriosität der Anbieter usw.
www.abi-ev.de

Nachfolgende Organisationen sind unabhängige, gemeinnützige Einrichtungen, die Informationen zu Stipendienprogrammen in englischspachigen Ländern erteilen:
www.daz.org (Deutsch-Amerikanisches-Zentrum, James-F.-Byrnes-Institut - Informationen zu USA und Stipendien dort)
www.bundestag.de/ppp (Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm, ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA; im Rahmen des Programms werden jährlich ca. 360 Stipendien an deutsche SchülerInnen oder junge Berufstätige vergeben)
www.partnership.de (ehemals Fulbright-Gesellschaft, USA)
www.afs.de AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
www.yfu.de YFU Youth for Understanding Internationaler Jugendaustausch

Organisationen und Programme nach Themen

Austauschportale und Austauschmessen

www.weltweiser.de (Schüleraustauschportal, Informationen, Tipps)
www.schueleraustausch-bw.de (mehrere Länder, Zeiträume)
www.schule-bw.de/unterricht/faecher/franz/meth/austausch/ (Informationen des Landesbildungsservers)
www.etwinning.de (Unterstützung bei der Suche nach Partnerschulen)

Speziell Französisch

www.dfjw.org (Deutsch-Französisches Jugendwerk)
www.dfjw.org/sites/default/files/Schulaustausche2014-15_0.pdf
www.elev.ch
www.kultusportal-bw.de/Lde/dfsaustausch (Schüleraustausch mit Frankreich)
www.guez-dokumente.org (Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit in Kooperation mit dem DFJW Deutsch-Französischem Jugendwerk)

Stipendien

www.mystipendium.de
www.daad.de
www.stipendienlotse.de
www.aja-org.de

Erfahrungsberichte

www.ausgetauscht.de (Erfahrungsberichte, Tipps für Schüleraustausch)
www.schueleraustausch-abc.de
und zuletzt noch ein Erfahrungsbericht über einen Australienaustausch von einer unserer eigenen Schülerinnen, bitte hier klicken.

Viele Gründe sprechen für einen Auslandsaufenthalt

1. Eine Fremdsprache lernen
Für viele der wichtigste Grund, um ins Ausland zu gehen. Im alltäglichen Umgang mit der Sprache kann man seine Fremdsprachenkenntnisse erheblich verbessern.

2. Horizonterweiterung
Durch das Leben in einer Gastfamilie lernt man eine fremde Kultur kennen. Im engen Kontakt zu den Einheimischen taucht man in ihren Lebensalltag ein und kann sein Gastland so intensiv erleben wie es kein Tourist jemals könnte.

3. Einmalige Erfahrungen
Ein Austauschschüler macht einzigartige Erfahrungen und sammelt prägende Eindrücke.

4. Persönlichkeitsentwicklung
Ein Austauschschüler muss sich vielen Herausforderungen stellen und wächst dabei nicht selten über sich hinaus. So lernt er, mit Schwierigkeiten umzugehen und verschiedene Probleme selbstständig zu lösen.

5. Erwerb wichtiger sozialer Kompetenzen
Eng verbunden mit der positiven Persönlichkeitsentwicklung im Schüleraustausch ist der Erwerb von verschiedenen Schlüsselkompetenzen. Zu diesen gehören vor allem soziale Kompetenzen wie Flexibilität, Weltoffenheit und Toleranz. Insbersondere die interkulturelle Kompetenz, die der Schüler im täglichen Miteinander mit der Gastfamilie erlangt, ist in Zeiten der Globalisierung zunehmend gefragt.

6. Verbesserte Berufschancen
Auslandserfahrung ist im Lebenslauf Jugendlicher ein großer Bonus und erhöht so die beruflichen Chancen. Nicht nur, dass die Fremdsprachenkenntnisse und die interkulturelle Kompetenz auf den heutigen internationalen Märkten besonders gefragt sind, auch die im Schüleraustausch erworbenen sozialen Komeptenzen sind wesentliche berufliche Qualifikationen.

7. Freundschaften fürs Leben
Im Gastland begegnet der Schüler den verschiedensten Menschen und entwickelt nicht selten eine enge Bindung zu einigen von ihnen. Die Gastfamilie wird of zum zweiten Zuhause und auch mit einheimischen Jugendlichen werden wertvolle Freundschaften geschlossen, die manchmal sogar ein Leben lang halten.

8. Beitrag zur Völkerverständigung
Ein Schüleraustausch stellt einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Verständigung dar und hilft, in einer zunehmend globalisierten Gesellschaft verständnisvolle und tolerante Kommunikation zwischen verschiedenen Völkern zu ermöglichen.

 

Stand Januar 2016 / Ihr Elternbeirat