Fair Futur - ökologischer Fußabdruck

Wenn alle Menschen so lebten wie wir in Deutschland, benötigten wir fast drei Erden. Aktuell überschreitet der Konsum der Menschen die Tragfähigkeit des Globus um 30 Prozent. Dieser Verbrauch wird weltweit mit dem Ökologischen Fußabdruck gemessen. Das Schulprojekt "Fair Future" vermittelt Schülerinnen und Schülern ein emotionales und kognitives Wissen über den Ökologischen Fußabdruck und versucht, die Basis für einen nachhaltigen Lebensstil zu legen.

Am 16. Oktober 2012 führt das Wagenburg-Gymnasium dieses Schulprojekt durch. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ein ressourcenbewusstes Leben als Alternative vorzustellen und auf eine Verhaltensänderung in ihrem Alltag und in der Schule hinzuwirken. Dabei werden wir von "Die Multivision e.V." aus Hamburg unterstützt. Die Experten stellen drei Mal im Laufe des Vormittags in einer 90-minütigen Multivisions-Show jeweils ca. 200 Schülern das Messinstrument des Ökologischen Fußabdrucks vor. Jede Klassenstufe widmet sich vor und nach der Multivisions-Show 4 Schulstunden lang einem Thema, das mit dem Ökologischen Fußabdruck verbunden ist.

Die 8. Klasse hat über ihre Fußabdrücke einen Film gedreht, der hier angesschaut werden kann. (Film)

 

Treppenfest
Das Wagenburggymnasium lädt alle Interessierten ganz herzlich zu einem Treppenfest am 18. Oktober von 16:30 bis 19:30 Uhr ein, bei dem die Ergebnisse des Projekttages vorstellt werden.

  • Einkauf auf dem Markt (5. Klasse in 115)
  • Lebensraum Wald (6. Klasse in 114)
  • Die Reise (m)einer Jeans (7. Klasse in 229)
  • Mein ökologischer Fußabdruck (8. Klasse in 228/230)
  • Regenerative Energiequellen (9. Klasse in 113)
  • Fairer Umgang bei Nahrungsmittel (10. Klasse in 116)
  • Der Kampf ums Wasser (11. Klasse in 231)
  • Globale Gerechtigkeit (12. Klasse in 232)

Zur Eröffnung des Festes pflanzten Schüler einen Hibiskus als Zeichen für einen nachhaltigen Lebensstil. Hierzu sprach Herr Körner (Vorstand des Bezirksrat Ost) ein Grußwort.

Bei der öffentliche Podiumsdiskussion "Für die Zukunft handeln - wie kann Nachhaltigkeit gelingen?" diskutierten Hr. Wölfle (Bürgermeister), Hr. Redelbach (Forscher beim DLR), Hr. Carrie (Bosch) und Hr. Merks (BUND) mit zum Teil sehr unterschiedlichen Meinungen über die Möglichkeiten des Transports und über die Wichtigkeit, saisionales und regionales Essen zu konsumieren.

Der Elternbeirat sorgte für eine biologische und faire Verköstigung, die leider sehr schnell aufgezehrt wurde.