Schullandheim der 7. Klassen in Altenmarkt

Eines der besten Highlights der bis jetzt erlebten Schulzeit!

Als schönen Abschluss dieses teilweise doch stressigen Schuljahres fuhren alle siebten Klassen gemeinsam auf Klassenfahrt nach Österreich. Genauer gesagt: nach Altenmarkt im Pongau, Salzburg.

Am Montagmorgen warteten alle schon gespannt auf die großen Busse, die uns drei Klassen eine Woche begleiten würden. Doch schließlich ging es los. Alle Koffer wurden sorgfältig eingeladen und alle Schüler stiegen ein, um sich auch die besten Plätze sichern zu können. Die Landschaft um uns herum wurde mit jedem Kilometer, den wir fuhren, immer schöner. Wir fuhren durch hübsche kleine Städte und schließlich auch auf die Straße, die genau nach Altenmarkt führte. Der Bus parkte vor einem großen Sportplatz und einem netten, eher kleineren Sporthotel, wobei wir auf ein weiteres Hotel aufgeteilt wurden, dass nur durch ein Zaun vom ersten Hotel getrennt war.

Die Jungs wurden in dem gelben Jugendhotel untergebracht, wir Mädchen dagegen im blauen, in dem sich auch der Speisesaal befindet. Wir hatten genug Zeit um uns die Räume anzusehen und alles einzuräumen sowie sich das Bett für die vier Nächte zu machen. Zum Abendessen ging das gesamte Zimmer herunter und alle Siebklässler und deren Lehrer versammelten sich im Speise- und Aufenthaltsraum. Gemurmel ertönte, das auf das erwartete Abendessen hinwies.

Vorne an der Theke konnte man sich einen heißen Suppentopf abholen sowie den späteren Hauptgang. Als Suppe vorweg gab es Pfannkuchenstreifen in Brühe: Flädlesuppe.

Nach den Essen hatten wir freie Wahl was wir machen wollten. Ob an den kühlen Fluss an der Wiese oder in den Supermarkt und Snacks zu besorgen oder doch gemeinsam auf dem Sportplatz am Volleyballnetz oder auf dem Trampolin zu toben. Der Abend wurde gut genutzt. Ein lauer Sommerabend der von jedem auf seine Art beendet wurde.

Oben auf den Zimmern wurde schließlich fleißig aufgeräumt, geduscht, sowie bettfertig gemacht. Als die Lehrer kamen und den nächsten Tag besprechen wollten waren zwar viele noch nicht fertig aber die Lehrer gingen damit ganz selbstverständlich damit um. Alle Fragen und Bedenken wurden geklärt und auch die Packliste für den Rucksack und den nächsten Tag wurde geklärt. Die erste Nacht verlief bei vielen recht unruhig da man sich auf den Zimmer mit den anderen natürlich auf die anderen einstellen musste aber natürlich(korrigiere: fast jeder) auch schlafen wollte.

Als schließlich morgens die ersten Sonnenstrahlen vom Berg herab schienen wurden die meisten wach. Trotz des etwas taumelden Fertigmachens, wurde unten pünktlich das Frühstück eingenommen. Danach wurden fleißig Brote und Hörnchen für das Mittagessen auf dem Ausflug gestrichen.

Wir als Klasse 7c fuhren am ersten Tag nach Salzburg. Eine Stunde entfernt von unserer Unterkunft. Angekommen, teilten wir uns in dreier bis vierer Grüppchen ein und durften uns drei Stunden, natürlich ohne Lehrer, in der Stadt aufhalten und somit tun und lassen was wir wollten. Dies war ziemlich angenehm, da uns vertraut wurde und wir frei Souvenirs und sonstiges kaufen, sowie ansehen konnten. Wir gingen Eis essen, Sehenswürdigkeiten wie der Salzburger Dom, der Mirabellgarten (UNESCO-Weltkulturerbe) oder der Makartsteg mit seinen unzähligen Schlössern am Geländer bestaunen und gemeinsam einfach eine schöne Zeit erleben konnten.

In der Zeit zwischen dem Abendessen und unserer Ankunft hatten wir wieder Freizeit, die wir auf den Sportplatz verbrachten. Einige sprangen auch in das kühle, erfrischende Wasser des Pools. Wir spritzen mit dem Wasser, was letztendlich in einer Wasserschlacht endete. Wir erzeugten auch einen riesigen Strudel, in dem wir uns im Kreis bewegten.

Einige hatten die Zeit vergessen und es wurde uns erst ein paar Minuten vor dem Abendessen gesagt, dass wir trocken, vernünftig angezogen in weniger als drei Minuten im Speiseraum sein sollten. Zu essen gab es wieder das Salatbuffet, den Getränkeautomat in mitten des Raums und Pizza.

Am Mittwoch wurden an die 7c Fahrräder verliehen und wir fuhren samt Badesachen für den See los. Trotz der vielen Trinkpausen waren viele am See ziemlich außer Atmen angekommen. Wir zogen uns um und sprangen in das kalte aber klare Wasser. Nach einer Weile setzen sich viele raus auf das Gras, um auf ihren Handtüchern zu essen. Nach dem Schwimmen und der Wasserschlacht brachen wir wieder auf und fuhren zurück.

Von der 7b hatten wir schon erfahren, dass ein Schüler einen platten Reifen hatte. Doch als er noch überlegte, wie er es reparieren solle, lud ein Bauer das Rad auf seinen Traktor, der zufällig des Weges kam. Weil es mit einfachem Aufpumpen nicht getan war, lieh er dem Schüler ein Rad von seinen Kindern und bat uns, dass unsere Pension bei unserer Heimkunft es wieder zurückbringen solle. So nette Menschen gibt es noch!!!

Am Abend grillten wir und saßen auf den Bänken vor dem Poolabschnitt. Spät am Abend veranstalten wir eine kleine Disco, bei der wir viel Spaß hatten und ganz außer Atem kamen.

Viele hatten Bedenken, am nächsten Morgen zum Canyoning zu gehen, das heißt, von Klippen in kaltes Wasser zu springen. Wir zogen uns nach der Busfahrt die Neoprensachen und die Helme an. Nun liefen wir einen Waldweg entlang und warteten auf einem Felsen. Wir liefen auf sehr rutschigen Steinen herum und kletterten auch auf diesen bis wir zum ersten Felsen gelangten.

Das Wasser war kalt - !eiskalt! - , doch es machte Spaß, sobald man losgesprungen war, war man auch schon im kalten Nass und tauchte in das erfrischende Wasser ein. Wir stapften durch kalte Wassergruben mit Steinen, die man kaum erkennen konnte. Was dazu führte, dass viele ausrutschten. Toll war auch, immer eine Steigerung zwischen den Sprüngen zu haben. Auch beim letzten und höchsten Sprung – ich sage nur 9m - applaudierten alle, wenn jemand sprang, das war ein gutes Teamgefühl.

Wir vesperten im Gras und fuhren auch am letzten Tag noch einmal zurück ins Jugend - Hotel. Der Abend verlief ganz normal, doch viele waren bedrückt, da es schon der letzte Abend war.

Am nächsten Morgen hatten wir schon alle Koffer im Bus verstaut und fuhren zur weltgrößten Eishöhle. Es war einfach traumhaft, diese ganzen Eisskulpturen - nur von der Natur erschaffen…..

Der Weg nach unten bescherte uns ein wenig Regen, doch die Sicht war wunderschön. Nach der Seilbahnfahrt talabwärts fuhren wir dann auch leider schon heim – Es bleibt: die Erinnerung an eine unvergessliche Zeit.

Marie Bonhomme (7c)