Studienfahrt 2021 an den Bostalsee im Saarland

Zwei Berichte über die Studienfahrt der K2, die 55 Schülerinnen und Schüler sowie 4 begleitenden Lehrkräfte vom 27. September bis zum 1. Oktober 2021 ins Saarland führte. Nach den Entbehrungen der letzten Jahre eine wunderbar normale Erfahrung.

Bericht 1

Mehr als verdient, wenn man uns fragt und genauso erhofft, dass uns diese Zeit noch lange in Erinnerung bleibt: Unsere Studienfahrt.

Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage, dass wir uns diese Fahrt erarbeitet, verdient und gewünscht haben und deshalb genau so beeindruckt und dankbar sind, dass trotz allen gegen uns arbeitenden, äußeren Einflüssen einige interne Lehrer dafür gekämpft haben, dass dem jetzigen und hoffentlich letzten Corona-Abijahrgang ein so schönes Erlebnis geboten werden konnte.

Wir bedanken uns von Herzen bei Ihnen, dass eine Abiturklasse, die seit nun 3 Jahren zeitweise getrennt war, durch Sie noch eine Woche in schöner Umgebung zusammengebracht werden konnte.

Manche würden sich womöglich beschweren, wenn es "nur ins Saarland geht", aber darauf kann ich nur entgegnen, dass man nur die richtigen Leute und Aktivitäten braucht, um tolle Erinnerungen zu schaffen, ganz egal wo man ist.

Selbstverständlich wird man die Busfahrten nicht vergessen, da immer mindestens einer mit seiner lauten Box den ganzen Bus unterhielt und 60 Leute zum Singen antrieb.

Ein Flugzeugmuseum, ein 3D-Kino mit Unterwasserfilm und Mittagspause in der Sonne vor dem Bus mit Snacks und Vesper in der Hand wird mir als Bild im Kopf bleiben.

Auch wird man eine Ankunft mit schweren Koffern, die einen Berg aus Kieselsteinen hinaufgeschleppt werden müssen wohl erstmal nicht vergessen und genauso den ersten Abend innerhalb des Centerparks am Bostalsee, als man am Restaurant Buffet mit seinen Freunden essen konnte, was und wie viel man wollte.

Ein uns immer gratis zugängliches Schwimmbad hat wohl für manches unvergessliches Rutscherlebnisse mit Ketten von über 20 Leuten gesorgt oder Lehrer, die es sich nicht nehmen lassen wollten, sich durch Untertauchen bei diversen Schülern für eine tolle Unterrichtsmitarbeit zu bedanken.

Wohl wird auch die darauffolgende Krankheitswelle unvergesslich blieben, die sich durch Erkältungen, kalten Wind am Abend oder gemütliches Zusammensein sehr zu ihren Gunsten entwickeln konnte, die uns aber trotzdem nicht davon abgehalten hat, gemeinsam Spaß zu haben.

Mir wird auch die Völklinger Hütte, ein früheres Stahlwerk, in Erinnerung bleiben und die 50 Meter Abgrund unter mir, wenn man an der Spitze des imposanten UNESCO-Weltkulturerbes steht.

Auch wenn es wohl das letzte wäre, was sich die meisten wünschen würden, an seiner Studienfahrt noch etwas zu lernen, kann ich mit guten Gewissen behaupten, dass uns Entdecken und Erleben zu viel mehr Lernen und Behalten verhilft, als man es vielleicht denkt.

Hierzu zählt sicherlich auch Trier, eine der ersten geplanten, römischen Städte Deutschlands, das uns durch Gruppenführer in römischer Kleidung, ein nahezu schwarz gewordenes, mächtiges Tor, die Porta nigra, eine freien Stadterkundung und natürlich die alten Thermen bestimmt im Gedächtnis bleiben wird.

Selbst an einem Regentag, an dem alles Geplante ausfallen musste, hat uns Bowling, ganz egal ob Strike oder 0-0, zu einer tollen Stimmung verholfen.

Was werde ich also vermissen? Das Lachen unter Freunden, wenn man endlich die Möglichkeit hat, zu sprechen, bis man nicht mehr kann, zu feiern und den ganzen Tag und die Nacht miteinander zu verbringen, ... ohne den Unterricht zu stören.

Für mich war es mit am schönsten zu erleben, wie viele andere Seiten zum Vorschein kommen oder anders betont werden und dass uns auch unsere begleitenden Tutoren anders mitbekommen konnten, sodass ein typisches Lehrer-Schüler Verhältnis auf einer anderen Basis stattfand, was mir persönlich viel Zuversicht und Motivation für ein letztes, gemeinsames Schuljahr verleiht.

Marie-Manon Bonhomme, K2

Bericht 2 – die Kurzfassung:

In diesem Schuljahr durfte die K2 trotz Corona-Beschränkungen auf Studienfahrt zum Bostalsee ins Saarland.

Alles begann…und endete…im stickigen Bus.

Nach der Ankunft erwartete uns gleich die erste Herausforderung – mit den Koffern mussten wir erstmal 20 Minuten Berg aufwärts zu den Häusern wandern. Diese Strecke würden wir in den darauffolgenden Tagen des Öfteren laufen. 

Jedoch stand das All-You-Can-Eat-Buffet immer zur Stärkung parat.

In diesen 5 Tagen besuchten wir das Technikmuseum in Sinsheim, mehrere Weltkulturerben in Trier sowie den Baumwipfelpfad bei der Saarschleife.

Abends verabredeten wir uns mit den Lehrern auf eine „Tunkpartie“ im Schwimmbad und mit den anderen Häusern zu unvergesslichen Abenden. Trotz der Müdigkeit wurden die Nächte lang und der tägliche Abstieg zum Frühstück auch nicht leichter.

Danke an Frau Schwenck, Herrn Bach, Herrn Bäuerle und Herrn Richthofer, die für jeden Spaß zu haben waren.

Leonie Krafft, Coco Wittrin, Julie Banz-Favre, K2