Danach sind wir direkt auf die Comburg gefahren und haben uns die Burg angeschaut. Später haben wir die Stadt besichtigt.
Am Abend haben wir bis ca. 23:00 Uhr die Sterne durch ein Teleskop beobachtet. Wir hatten einen tollen Blick auf den sternklaren Himmel.
Am nächsten Tag haben wir mit Solarenergie ein Radio betrieben, Kaffee gekocht und im Solarofen einen riesigen Müsliriegel gebacken, der sehr gut geschmeckt hat.
Am besten hat mir das Wasserstoff- Auto gefallen. Zum krönenden Abschluss haben wir aus Solarzellen und einem Motor selber etwas konstruiert und gebaut. Ich habe eine solarbetriebene Blume gebastelt, die sich mit Lichteinstrahlung dreht.
Das waren einige der ganz unterschiedlichen Veranstaltungen des Girls’ Campus. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich an diesem Projekt teilnehmen durfte. Es war für mich eine große Erfahrung und Bereicherung. Die Zeit beim Girls’ Campus war sehr schön und sehr interessant. Ich habe die Gelegenheit gehabt, sehr viel Neues zu erlernen. Früher fand ich Naturwissenschaften abstrakt, heute ist diese für mich in greifbare Nähe gerückt. Ich konnte das naturwissenschaftliche Talent in mir entdecken. Es war toll, dass wir eigenständig experimentieren konnten.
Sowohl die Seminarleiter/-innen, als auch die anderen Mädchen waren sehr nett und ich habe mich sehr gut mit ihnen verstanden. Das Arbeiten in Gruppen hat die Teamfähigkeit gefördert. Ich habe sogar neue Freunde gefunden. Es war eine tolle Zeit und ich kann dieses Projekt nur weiterempfehlen. Wir Mädchen brauchen uns in Sachen Naturwissenschaften nicht vor den Jungs zu verstecken! Auch wir können das. Frauen und Technik passt sehr wohl zusammen! Falls ihr Fragen dazu habt, könnt ihr mich gerne ansprechen.
Aylin Kandil, 9b